Freisprecheinrichtung

Als wir im Jahr 1987 anfingen, elektrische Produkte in Fahrzeugen zu verbauen, gehörten auch Telefonanlagen dazu. Damals hießen diese noch B-Netz und waren richtig große Kisten mit dicken schweren, unhandlichen Kabelsätzen und großen Displays. Hier galt es, die gesamten Anlagenteile fachgerecht und bedienungsgünstig im Auto zu verbauen. Nicht selten dauerte der Einbau 2 Tage. Die Anlagen mussten von der Deutschen Post, der Abteilung Fernmeldetechnik, eingemessen werden und wurden dann erst freigegeben zum Funken und arbeiten. Im Gegensatz zu heute, musste die Sekretärin genau wissen, in welcher Region sich Ihr Chef aufhielt, um ihn zu erreichen. Der Kundenkreis bestand vorwiegend aus Firmenchefs, da die Anlagen in der Anschaffung locker 20.000 DM kosteten.

Es folgte das C-Netz, welches deutlich komfortabler, nicht nur was den Betrieb dessen anging, auch der Einbau war leichter, da die Anlagen kleiner geworden waren. Die Rechnereinheiten schrumpften auf ein Viertel und ließen sich so etwas einfacher im Kofferraum unterbringen. Die Tastatur war nun im Telefonhörer. Aber auch hier musste mit Stehwellenmessgeräten die Antennenleistung eingemessen werden, um einen reibungslosen Empfang zu gewährleisten. Bis zu 8 Wochen musste der Kunde damals auf die Freischaltung einer C-Netz Karte warten !

Mit Einzug des D-Netzes wurde alles leichter und der Massenmarkt begann sich zu öffnen. Fast jeder konnte sich ein solches Gerät (Handy) leisten. Es folgten jede Menge Einbauten von Freisprecheinrichtungen, gerade Speditionen ließen nun Ihre LKW´s ausrüsten, ebenso Aussendienstfahrzeuge, Kommunen usw.

Wir waren im Dauereinsatz und haben dabei jede Menge Erfahrungen sammeln können, die uns jeden Tag zu Gute kommen.

Heute ist das große Thema Bluetooth Freisprecheinrichtungen in allen Variationen.

Produkte aller Hersteller werden verbaut. Dazu zählen Parrot, Funkwerke Dabendorf, Bury uvm.